Vorbereitung des Halbmarathons – Teil 3/3

Oh weh … bereits seit ein paar Tagen bin ich wegen des Halbmarathons am 29. März total angespannt und werde auch zusehends nervöser. Leider habe ich in den vergangenen drei Wochen das Vorbereitungstraining etwas schleifen lassen bzw. das Gefühl, nicht genug für diesen langen Lauf getan zu haben. An dieser Tatsache kann ich jetzt natürlich nichts mehr ändern, weshalb ich in vier Tagen einfach mein Bestes geben und mich von den Eindrücken überraschen lassen werde.

In diesem Monat fand der Anspannungskurs auf Arbeit nur zwei Mal, nämlich am 3. und am 24. März statt. Unser Trainer kannte wieder keine Gnade und ließ uns in den jeweils zur Verfügung stehenden fünfunddreißig Minuten ordentlich schwitzen. Viel Wert legte er erneut auf die Rücken- und Bauchmuskulatur, ließ aber auch Liegestütze, Kniebeuge und Springseilspringen nicht zu kurz kommen. Selbstverständlich kam auch der bei meinen Kollegen allseits beliebte Unterarmstand wieder zum Einsatz 😉

Ich konnte mich nur für fünf Laufeinheiten motivieren. Wären längere Strecken dabei gewesen, würde ich aufgrund der geringen Anzahl nicht so besorgt sein, denn so hätten sich meine Beinmuskeln besser auf das noch Kommende einstellen können.
Gleich nach der Arbeit machte ich mich am 10. und 24. März auf den Weg in Richtung Bachstelzen-Café, legte jedoch nur Distanzen von 5 Kilometern bzw. 5,55 Kilometern zurück. Zusammen mit M und Prinzi lief ich am 11. und 18. März ein Mal 4,92 Kilometer und ein Mal 7,73 Kilometer im Erfurter Steigerwald. Zuletzt joggten wir drei am 16. März noch 5,74 Kilometer auf einem Feldweg Nahe unseres Nachbarorts Schmira.

Spontan entschieden M und ich uns heute Mittag, an dem abends im Erfurter Rieth auf einem Sportplatz stattfindenden Stundenpaarlauf teilzunehmen. Es handelt sich hierbei um einen kleinen einstündigen Wettkampf, bei dem Teams gebildet werden und immer abwechselnd ein Teamkollege jeweils eine Sportplatzrunde über 400 Meter zurücklegt. Dies war ein hervorragendes Puls- und Tempolauftraining. Zeitweise befürchtete ich schon, meine Sportuhr sei defekt, da öfters eine Pace von 3:50 Minuten pro Kilometer angezeigt wurde. Es stellte sich aber heraus, dass ich tatsächlich so schnell lief 😉 Obwohl viele Laufverein-Teams mit an den Start gingen, fanden M und ich uns nach einer Stunde im guten Mittelfeld wieder, was uns beide sehr überraschte. An diesem Abend legte jeder von uns eine Distanz von 6,61 Kilometern zurück. Da es so großen Spaß gemacht hat, haben wir beschlossen, definitiv noch öfter an einem Stundenpaarlauf teilzunehmen 🙂

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