Unser Caravan-Urlaub – Ankunft am Bodensee

Trotz der negativen Bewertungen des Frühstücks gingen L und ich nach dem Aufwachen und Duschen in den Speiseraum des Hotels Park-Villa in Heilbronn. M lief mit Prinz kurz um den Block und stieß wenig später zu uns. Bevor er sich jedoch zu uns gesellte, nahm ich die letzte Scheibe Käse vom Buffet. Auf die Aussage der Hotelbetreiberin, ich möge ihr mitteilen, sollten wir noch etwas haben wollen, bat ich sie um etwas Käse, da ich wusste, dass M sicher auch noch gern welchen essen wollte. Sie sah mich an und fragte schnippisch, ob sie mir das Buffet noch an den Tisch bringen soll. Ich schluckte kurz und teilte ihr daraufhin mit, dass der Käse ausgegangen ist. Etwas kleinlaut verschwand sie und besorgte neuen. So was hab ich schon lange nicht mehr erlebt.

Nach dem Essen gingen wir mit Prinz spazieren und bemerkten auf dem Rückweg, dass die Hotelbetreiber nicht nur einen, sondern zwei Geparden in ihrem Garten herumlaufen haben :-O

Bis auf einen kleinen Stau kamen wir mit dem Caravan im Schlepptau sehr gut voran. Wir erreichten den Campingplatz Klausenhorn in Konstanz um vier Uhr nachmittags.

Obwohl wir Bettzeug und -wäsche mit dazu gebucht hatten, vergaß der Vermieter des Caravans, uns diese bereitzustellen. Wir schilderten an der Rezeption des Campingplatzes unser kleines Problem und bekamen glücklicherweise zwei Mal komplettes Bettzeug 🙂

Am frühen Abend machte sich M mit Prinz auf den Weg zum Einkaufen. L und ich badeten im Bodensee, spielten am Strand und verstauten das Gepäck in die vorgesehenen Schränke des Caravans.

Um acht gab es Abendbrot. M stellte fest, dass eine der beiden Gasflaschen leer ist, und verwarf den Plan, Nudeln zu kochen. Wir hoffen, dass uns morgen ein Nachbar auf dem Campingplatz beim Auswechseln der Gasflasche behilflich ist.

Während ich L ins Bett brachte, beschäftigte sich M mit der Ausstattung des Caravans. Auch Prinzi kam allmählich zur Ruhe. Als unsere beiden Kinder schliefen, ließen M und ich den Abend bei einem Glas Wein ausklingen.

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