Unser Caravan-Urlaub – Ein turbulenter Aufbruch

Ms erster Urlaubstag begann wie ein normaler Montag. Während ich die restlichen Dinge für unsere Reise packte, mit L und Prinzi spazieren ging, die Wohnung aufräumte und das Mittagessen zubereitete, fuhr M mit dem Fahrrad ins Büro, gab seinen Mitarbeitern letzte Anweisungen und trudelte erst kurz nach um eins wieder zu Hause ein.

Nachdem M Cs Server auf die Schnelle nicht zum Laufen bringen konnte – dieser piepste den ganzen Vormittag über -, nahmen wir die Festplatten mit ins Auto und traten unsere Fahrt kurz vor zwei Uhr an. Kurz nach dem Starten des Motors stellten wir zu unserem Entsetzen fest, dass der Außenspiegel auf der Beifahrerseite locker ist. An der Tankstelle und auf dem ersten Rastplatz versuchte M vergeblich, den Spiegel wieder im Gehäuse zu verankern. Wir machten nach wenigen Minuten erneut Halt, kauften Panzertape und befestigten den Spiegel damit provisorisch.

Nachmittags um fünf kamen wir ohne weitere Vorkommnisse im Hotel Park-Villa an. L und Prinzi schliefen die gesamte zweieinhalbstündige Autofahrt durch <3 M checkte uns ein, wir verschnauften ein paar Minuten auf unserem Zimmer und machten uns anschließend auf den Weg zu einem Biergarten.

Unterwegs zum Trappensee Biergarten rief der Vermieter des Caravans, wohnhaft in Darmstadt, an. Er teilte M mit, dass er vergessen hat, dass der Caravan am Bodensee abgeholt werden sollte. Er sicherte uns zu, den Anhänger heute Abend noch nach Heilbronn zu bringen.

Der kinderfreundliche Biergarten ließ keine Wünsche offen. M bekam seine Pizza Funghi aus dem Steinofen, ich meinen gebratenen Reis mit Gemüse und L beides 😉 Nach dem Essen spielten M und L noch ein wenig auf dem Spielplatz.

Als wir kurz nach acht Uhr am Abend wieder beim Hotel ankamen, bemerkten wir, dass im Garten ein Gepard herumlief sowie einige Eulen à la Harry Potter herumflogen – alle Tiere befanden sich allerdings in Gehegen. Die sehr alten Hotelbetreiber ließen zudem in ihrem Wohnzimmer eine Taube frei herumfliegen und schmückten ihren Fußboden mit einem Eisbärvorleger. M und ich fühlten uns ein wenig an das Bates Motel erinnert, zumal wir auch im Zimmer Nummer eins untergebracht wurden …

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