Zwei vegane Plätzchenrezepte für die Weihnachtszeit

Mit der Zubereitung der leckeren Haferflockenplätzchen eröffnete ich in diesem Jahr noch vor dem ersten Advent die heimische Weihnachtsbäckerei 🙂 Heute ging es mit demselben Eifer erneut ans Werk. Da M und ich Zimt lieben, stand das erste vegane Rezept schnell fest. Auch Schokolade darf bei mir in der Weihnachtszeit nicht fehlen, weshalb das zweite vegane Rezept ebenfalls rasch gefunden wurde.

Ich heizte den Backofen auf 200 Grad vor und kramte aus dem Küchenschrank zwei große Schüsseln hervor.

Vegane Zimtplätzchen

Zuerst gab ich 400 Gramm Weizenvollkornmehl, zwei Teelöffel veganes Backpulver, 50 Gramm Vollrohrzucker, 200 Gramm Rohrohrzucker und eine Packung veganen Bourbon Vanillezucker in die Schüssel. Die beiden Rohrzuckersorten mische ich neuerdings sehr gern miteinander. Es handelt sich hierbei nicht nur um Zucker, der aus Zuckerrohr gewonnen wird, sondern auch um solchen, der schon sehr angenehm bei der Zubereitung des Teiges duftet. Zuletzt wurde die Schüssel mit zwei Teelöffeln Zimt, einem kleinen Schluck Zitronensaft, sechs Esslöffeln Hafermilch sowie 250 Gramm vegane Butter gefüllt.

Vegane Schokoladenplätzchen mit Mandelstückchen

In die zweite Schüssel gab ich 400 Gramm Dinkelvollkornmehl, zwei Teelöffel veganes Backpulver, 50 Gramm Vollrohrzucker, 200 Gramm Rohrohrzucker sowie eine Packung veganen Bourbon Vanillezucker. Da es Schokoladenplätzchen werden sollten, kamen zuletzt zwei Teelöffel Kakao, ein paar zerhackte Mandelstückchen, sechs Esslöffel Hafermilch und 250 Gramm vegane Butter hinzu.

Anschließend knetete ich das Gemisch in beiden Schüsseln zu einem lecker zimtig bzw. schokoladig duftenden Teig zusammen und stellte diese im Kühlschrank kühl. In der Zeit suchte ich die Ausstechformen heraus. Ich mochte schon immer die großen Plätzchen am liebsten. Natürlich sehen kleine Plätzchen wesentlich schöner aus, jedoch hat man bei einem großen Plätzchen mehr Knabberspaß 😉 Jedes Backblech voller Plätzchen kam für zehn Minuten in den Backofen.

Wie jedes Jahr wurde ein Teil der Plätzchen mit Zartbitter-Kuvertüre bemalt. Endlich fündig geworden bin ich bei veganer Lebensmittelfarbe, die aus den verschiedensten Naturprodukten gewonnen und nicht künstlich hergestellt wurde. Das Pulver der Wunschfarbe wird einfach in die Zitronenglasur geträufelt und bis zum gewünschten Farbton mit dieser vermischt. Ich entschied mich vorerst für rote, gelbe und grüne Plätzchen. Da M die Plätzchen am liebsten gänzlich ohne Glasur isst, ließ ich auch einige unbemalt.

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